Heimspiel der Rolli-Teufel Ludwigshafen

Am Samstag den 27 April 2013, waren die Rolli-Teufel Gastgeber des 3. Spieltages der 1. Elektrorollstuhl-Hockeybundesliga, in der Wonnegau-Halle in Osthofen. Die Ausrichtung eines solchen Spieltages ist aufgrund der umfassenden Vorbereitung immer wieder eine logistische Meisterleistung. Das Spielfeld muss aufgebaut werden, die Tore in die Halle gebracht und für das leibliche Wohl muss auch gesorgt sein. Als diese Dinge endlich erledigt waren, konnte das Spektakel losgehen. Unser Hallensprecher eröffnete mit der Begrüßung alle Mannschaften sowie den Offiziellen, den Spieltag.

Das erste Spiel des Tages bestritten die Ballbusters aus Würzburg gegen die Ruhr- Rollers aus Essen. Die beiden Teams trennten sich nach einem umkämpften Spiel 3:3 unentschieden.

Anschließend griffen die Hausherren in das Tagesgeschehen ein ( die Rolliteufel Ludwigshafen auch liebevoll genannt die Hölle auf Rädern ). Bestritten ihr erstes Spiel gegen den amtierenden deutschen Meister Munich Animals. In der ersten Halbzeit waren die Teufel durchaus eben würdig, leisteten sehr gute Abwehrarbeit, gerieten aber dennoch unglücklich 0:1 in Rückstand. So ging es auch in die Pause. Nach einem etwas schläfrigen Wiederbeginn der Gastgeber, den die Gäste aus München schamlos ausnutzen, gerieten die Teufel schnell mit 3 Toren in Rückstand. Auch wenn sich die Rolliteufel wieder fangen konnten, war die deutlich 1:7 Niederlage nicht zu verhindern. Der Ehrentreffer wurde dabei von Dennis Respondek erzielt. Natürlich war dieses Spiel auch für die beiden Trainer Ulrike Striebinger und Jürgen Barho ein herber Dämpfer.

Um kurz vor 12 bekamen die Rolli-Teufel überraschenden Besuch. Etzel von den „ Anonyme Giddarische“ ( einer Band aus der Region), ließ es sich nicht nehmen auf eine kleine Stippvisite in der Halle vorbeizuschauen und die Sportart kennen zu lernen. Er war sehr angetan von der Leistung der Sportler.

Nach einer kurzen Verschnaufpause mussten die Rolli-Teufel erneut ran. Diesmal gegen den amtierenden Vizemeister Torpedo Ladenburg. Leider konnten die Rolli-Teufel auch hier ihre Außenseiterrolle nicht gerecht werden. Der Vizemeister aus der Nähe von Heidelberg wurde hingegen seiner Favoritenrolle schnell gerecht und ging mit einer 6:2 Führung in die Pause. Leider hatten die Gäste aus Baden-Württemberg mit den Teufeln keine Gnade und gewann das Spiel am Ende verdient mit 10:2.

Zum verdauen der Niederlage hatten die Rolli-Teufel erstmals eine längere Pause. Im Anschluss an diesen stand ihr 3. Spiel des Tages auf dem Programm. Diesmal ging es gegen den mit Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt aus Essen. Nachdem die Pfälzer die Anfangsphase der Begegnung komplett verschliefen und bereits nach 3 Minuten mit 0:3 in Rückstand gerieten, zeigten die Teufel Moral und kämpften sich bis zur Halbzeit auf 3:4 heran. Wie sich in der 2. Halbzeit zeigen sollte, war diese Aufholjagd ein zu großer Kraftakt für das Team um Jürgen Barho und Uli Striebinger, sodass die Mannschaft auch dieses Spiel am Ende deutlich mit einem 3:8 abgeben musste. Die Torschützen auf Seiten der Teufel waren David Huber und Göksel Sarilahamani.

Happy End im letzten Spiel. Natürlich konnten die Hausherren die drohende Schmach in eigener Halle nicht auf sich sitzen lassen. Im letzten Spiel des Tages mussten die Teufel gegen Würzburg antreten. Diese verwiesen sie mit einem nie gefährdeten 6:1 in ihre Schranken. Sah es zur Pause noch eng aus, gab David Huber, der insgesamt alle 6 Tore schoss, bei seinem persönlichen Heimspiel in der 2. Halbzeit nochmals richtig Gas und schoss die Ball Busters Würzburg mit 4 weiteren Toren quasi im Alleingang ab. Mit diesem Sieg konnten die Rolli-Teufel ihre theoretische Chance auf den Klassenerhalt noch aufrecht erhalten. Jedoch wird es schwer diesen aus eigener Kraft zu realisieren.

Folgende Spieler schickten die Rolli-Teufel an diesem Tag auf das Spielfeld: Max Neu aus Waldfischbach- Burgalben; Nina Dhom aus Bad Dürkheim; Andrea Brust aus Erpolzheim;
Andreas Mende und Dennis Respondek aus Ludwigshafen-Maudach; Marvin Schieß;
Göksel Sarilahamani aus Schifferstadt; Simey Truong aus Weisenheim am Sand; David Huber aus Osthofen und Christian Röhling.

Fazit: Die Rolli-Teufel müssen in dieser Saison um den Klassenerhalt kämpfen und stehen nach diesem Spieltag am Ende der Tabelle in der ersten Elektrorollstuhl-Hockeybundesliga.

Ausblick: Auch wenn oder gerade weil der Klassenerhalt aus eigener Kraft nur schwer zu realisieren sein wird, bitten wir darum die Mannschaft zahlreich beim 4. und letzten Spieltag der 1. Bundesliga am 18.5. in Essen zu unterstützen. Wir brauchen unsere Fans bei diesem richtungsweisenden Spieltag. Dies gilt ebenfalls für die zweite Mannschaft, die ihren letzten Spieltag bereits eine Woche später am 25.5. in Bad Kreuznach bestreiten wird. Auch hier geht es für das Team um den Klassenerhalt.

 

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